VATICAN-Magazin: Das kostenlose Sonderheft zum Papstbesuch

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VATICAN-Magazin spezial

 

VATICAN-Magazin: Das kostenlose Sonderheft zum Papstbesuch

 

 

Der Papst und die Deutschen, Benedikt XVI. und der Vatikan, das Petrusamt und seine Bedeutung für die katholische Kirche: In einem Sonderheft von 48 Seiten werfen ausgesuchte Autoren des VATICAN-magazins einen Blick auf den Besuch aus Rom, der im September nicht nur die Städte Berlin, Erfurt und Freiburg bewegen wird.

 

Diese Sonderausgabe des Magazins aus Rom gibt es kostenlos. Es soll denen Lesestoff bieten, die sich auf eine Begegnung mit Benedikt XVI. vorbereiten, die Deutschland-Reise verfolgen werden oder wissen wollen, wie der deutsche Papst zu seiner Heimat steht. Ein eigener Beitrag behandelt eine der großen Herausforderungen, vor der Rom steht: Fünfzig Jahre nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil wird es vor allem Aufgabe des Theologen-Papstes sein, den Richtungsstreit innerhalb der Kirche über die richtige Interpretation dieser bedeutenden Bischofsversammlung zu beenden.


Aber auch ganz persönliche Stimmen kommen in dem Sonderheft zu Wort, die über die Bedeutung des deutschen Pontifikats für das eigene Leben Auskunft geben.

 

Dieses neue VATICAN-spezial kann ab sofort per Email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder auf der Internetpräsenz http://www.vatican-magazin.de vorbestellt werden.

 

Weblink zum Bestellformular: http://www.vatican-magazin.de/vs-order.htm

 

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 04. August 2011 um 23:25 Uhr

Geschrieben von: Administrator

Donnerstag, den 04. August 2011 um 23:20 Uhr

 

Warum hassen diese Katholiken die Kirche?

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Bernhard LutheBericht von Bernhard Luthe, Teilnehmer an der "Dialog"-Veranstaltung in Mannheim

 

All unser geplantes Tun unterliegt in der Regel einer gewissen Zielsetzung. Wenn die deutschen Bischöfe einen „Dialogprozess“ ins Leben rufen, so ist zu fragen, welche Ziele damit verfolgt werden. Da sich dieses Dialogangebot wesentlich an die in den diversen Gremien organisierten Laien in der Kirche richtet, will man offensichtlich mit diesen ins Gespräch kommen. Nun ist bekannt, dass gerade durch viele dieser Vertreter schon seit Jahren Forderungen an die Kirche gestellt werden, die sich u.a. im sog. „Memorandum“ wiederfinden.

Angesichts dieser Lage muss man sich nun also wiederum fragen, welche Zielsetzung die Bischöfe mit diesem Dialog bezwecken. Wenn a priori von einigen Bischöfen gesagt wird, dass „Antworten auf gegenwärtige Fragen auf der Grundlage der Offenbarung und der Lehre der Kirche“ gesucht werden, „weil wir nur so in der Wahrheit unseres Glaubens und in der Gemeinschaft der Weltkirche bleiben“ können (Overbeck), dann können nach den Erfahrungen der ersten Veranstaltung Bedenken entstehen.

Entweder war es dann unüberlegt einen solchen Dialogprozess zu initiieren, weil damit die Forderungen vieler Laienvertreter ins Leere laufen und damit noch mehr Frustration als vorher erzeugt wird. Denn die bei der ersten Dialogveranstaltung vorgebrachten Forderungen stehen – teilweise – eindeutig nicht auf der Grundlage der Lehre der Kirche und widersprechen damit dem Glauben der Weltkirche.

Oder aber die Initiatoren des Dialogprozesses verfolgen andere Ziele bzw. bezwecken tatsächlich mit diesem fünfjährigen Prozess eine langsame Umwandlung in Richtung eines nationalen Sonderweges. Die gestellten Forderungen wie dem „Diakonat der Frau“ (als erste Stufe mit dem Fernziel der Frauenordination) oder die „Viri probati“ und „Mulieres probatae“ sind kaum überraschend oder gar neu, wurden aber mit Vehemenz vorgebracht, auch mit dem großen Bedauern über die „Machtlosigkeit der Frau in einer männerregierten Kirche“.

Viele der vorgebrachten Thesen sind jedenfalls eindeutig nicht mit der Lehrmeinung der katholischen Kirche zu vereinbaren. Ergo ist die angestrebte (gewünschte?) Veränderung der deutschen Kirche ein eigenständiger Weg, welcher bei konkreter Umsetzung dann nur noch mit dem bösen Wort „Schisma“ umschrieben werden kann. Dies scheint insbesondere das Schicksal der ecclesia teutonica zu sein.

 

Aber wem wäre damit geholfen? Spaltung hat die Kirche in ihrer 2000-jährigen Geschichte noch nie attraktiver gemacht. Die evangelische Schwesterkirche ist beispielsweise in ca. 20.000 Denominationen aufgespalten. Die Trennung der Kirche war wohl kaum im Sinne ihres Stifters Jesus Christus. Die Glaubwürdigkeit von Kirche wird damit jedenfalls nicht erhöht. Vielleicht wird sich der ein oder andere an dieses Wort Jesu erinnern: „Jedes Reich, das in sich gespalten ist, geht zugrunde“ (Mt 12,25). Kann das das langfristige Ziel der „deutschen Kirche“ sein? Wollen wir, dass die Kirche in Deutschland (noch weiter) zugrunde geht?



Die erste Dialogveranstaltung behält für mich jedenfalls einen faden Beigeschmack. Es trat dort so viel Ungeklärtes und auch Unkluges zutage. Auf meinen begeisterten Bericht von der Veranstaltung „Nightfever“ in einer Arbeitsgruppe war der Kommentar eines Paters: „... mit Kerzen anzünden können wir unsere Kirche nicht verändern“. Als ich von der verändernden Kraft durch das Gebet vor dem ausgesetzten Allerheiligsten sprach, welches doch insbesondere im Wirken von Mutter Teresa zum Ausdruck gekommen sei, erwiderte der gleiche Geistliche: „Ich brauche nicht vor dem Allerheiligsten zu beten. Mir genügt auch die Laudes“.

Ich habe auch solche Aussagen gehört: „Nicht mehr reden, Forderungen stellen und handeln: jetzt!“ oder „Es ist Zeit, dass wir etwas tun. Wir haben genug geredet“.

Unüberhörbar waren auch viele so oder ähnlich geäußerte und geschriebene Statements: „Ich leide als Frau an der Machtfrage“, „Die Kirche ist die einzige Institution, wo die Frauen noch keine Rechte haben“, „Wir brauchen eine neue Sprache in der Kirche“, „Wir brauchen die Laienpredigt“ u.v.m.

Das Resümee, welches eine namhafte Teilnehmerin und Mitglied eines gewissen Zentralkomitees im Plenum zufrieden äußerte war dies: „Das Wort Rom ist gestern und heute kein einziges Mal gefallen.“ Und der unüberhörbare Kommentar eines Gremiumvertreters in meiner Arbeitsgruppe war dieser: „Gott sei Dank“.

Ich erschrak selber über diese Frage, die in mir hochkam: „Warum hassen diese Katholiken die Kirche?“ Von allzu großer Liebe schienen mir solcherart Aussagen kaum geprägt. Zumindest standen zahlreiche Forderungen im Vordergrund. Und ein offensichtliches Leiden an der Kirche. Nun bin ich kein Psychologe, aber dass Menschen, die vornehmlich damit ihr Leben gestalten, indem sie fortwährend fordern und fordern und fordern, nicht unbedingt zu den glücklichsten gehören, das liegt auf der Hand.

„Dein Wille geschehe“, oft genug beten wir dies im Vaterunser. Und ganz früher wusste man noch um jene Tugend, die heute kaum noch zu vermitteln ist: den Gehorsam.
„Die Gläubigen aber müssen mit einem im Namen Christi vorgetragenen Spruch ihres Bischofs in Glaubens- und Sittensachen übereinkommen und ihm mit religiös gegründetem Gehorsam anhangen. Dieser religiöse Gehorsam des Willens und Verstandes ist in besonderer Weise dem authentischen Lehramt des Bischofs von Rom, auch wenn er nicht kraft höchster Lehrautorität spricht, zu leisten; ...“

Dieses Zitat stammt aus jenem Dokument, worauf sich auch viele Teilnehmer des Dialogprozesses ausdrücklich berufen haben, z.B. so: „Beschlüsse des II. Vatikanums ... sind umgesetzt und werden gelebt“ oder „Das ganze Konzil ist rezepiert und umgesetzt.“ Das Zitat vom „religiösen Gehorsam“ ist aus jenem II. Vatikanischen Konzil, nämlich Lumen Gentium, 25.

Ich grübelte darüber nach, welches Bild viele Teilnehmer von Kirche haben. Für einen Außenstehenden könnte vielleicht der Eindruck enstehen, dass die (deutsche) Kirche ein großer Caritasverein ist, der dem großen „historischen“ Sozialreformer Jesus folgt und dass es ihre Aufgabe im Heute ist, sich um sozial Vernachlässigte und Entrechtete zu kümmern, insbesondere um Frauen, Geschiedene und Homosexuelle sowie um deren Gleichberechtigung zu kämpfen. Zu diesem Schluss könnte man jedenfalls gelangen, wenn man die zahlreichen Resümees und Statements Revue passieren lässt. Und Erinnerungen an den Evangelischen Kirchentag in Dresden wurden wach.

Angesichts der zum Teil abenteuerlichen und gewagten Vorstellungen von Kirche, die in den Arbeitsgruppen und auch im Plenum zutage traten, habe ich jedenfalls einigermaßen frustriert und mit vielen Fragen den Heimweg angetreten: Wäre es spätestens angesichts dieser ersten Dialogveranstaltung in Mannheim nicht naheliegend für die Bischöfe, zu fragen, ob der Dialog mit den kirchenkritischen reformfreudigen Katholiken nicht eventuell vergebliche Liebesmüh ist?

Wäre es nicht vielleicht doch sinnvoller einmal den Dialog mit den Gruppierungen in der katholischen Kirche zu suchen, die in Mannheim nicht vertreten waren? Warum gab es eine derart einseitige Gewichtung auf Teilnehmer aus dem sog. progressiven Spektrum (Pfarrgemeinderats- und Diözesanratsvorsitzende, KFD- und ZDK-Vertreter, Caritasverbands- und diverse Gremiumvertreter)? Ist dies wirklich repräsentativ für die gesamte katholische Kirche in Deutschland? Ist die eventuell „schweigende Mehrheit“ damit auch vertreten? Aber auch: Kann über die Wahrheit demokratisch abgestimmt werden?

Warum wurden nicht Vertreter von beispielsweise Opus Dei, Legionäre Christi, Petition pro Ecclesia, Lebensschutzbewegungen (BvD, Alfa etc.), Jugend 2000, Generation Benedikt u.v.m. eingeladen? Haben diverse Bischöfe evtl. Angst vor jenen Vertretern, die eher dem sog. „konservativen“ Spektrum zuzuordnen sind?

In der Wirtschaftssprache: Wäre es nicht erfolgversprechender, wenn man mit den Mitarbeitern spricht, die ganz und gar hinter dem Unternehmen „Kirche“ stehen, sich nicht durch Forderungen und Nörgelei hervortun, sondern die meist still und bescheiden ihren Dienst im Hintergrund leisten, statt mit jenen, die die innere Kündigung pflegen, indem sie nörgeln, fordern und das Betriebsklima vergiften?

Vermutlich hat meine Kritik an der Kritik auf der Dialogveranstaltung etwas damit zu tun, dass ich ein vollkommen anderes Veständnis von Kirche habe, als viele andere Teilnehmer.

Für mich ist die Kirche wirklich und sogar sehr buchstäblich aus der Seitenwunde unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus hervogegangen, der sich für uns am Kreuz hingegeben hat.

Ist das alles romantischer Quatsch und Gefühlsduselei eines überspannten Fundamentalisten? Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Oder konnte das die heilige Katharina, von der diese Auslegung stammt, noch nicht richtig verstehen im 14. Jahrhundert? Sind wir aufgeklärte Katholiken da heute schon weiter? Oder sind wir nicht vielleicht schon ziemlich weit übers Ziel hinausgeschossen mit unserer heutigen Sichtweise von Kirche?

Aber der Blick auf die Heilige Schrift eröffnet uns ja noch weitere Perspektiven: Kirche ist „sein Leib und wird von ihm erfüllt, der das All ganz und gar beherrscht.“ (Eph 1,23)
Schließlich ist sie die mystische Braut Christi (vgl. Eph 5,29.32).

Sodann hat der auferstandene Christus die Kirche auf den Jünger gegründet, der ihn verleugnet (!): „Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen“ (Mt 16,18). Welche Liebe unseres Erlösers, der wir in Wort und in der Tat jeden Tag nacheifern sollen und dürfen!

Wesentlich wäre also, wenn wir von Seiner Kirche sprechen und nicht von unserer Kirche. Wir sind lediglich Verwalter und beauftragt, durch den Sohn im Heiligen Geist zu handeln. Das hat auch etwas mit Gnade zu tun.

Ich liebe die katholische Kirche. Wie könnte ich, wenn ich Christus gefunden habe, das was Ihm gehört, Seine Kirche, anders als lieben? Ich liebe Seine Kirche, weil ich weiß und sehe, dass die vielen Fehler eben nicht die Seiner Kirche sind, sondern die Fehler des Bodenpersonals. Wenn überhaupt, dann sind viele Glieder krank, aber nicht der gesamte Leib (vgl. Rö 12,4 + 1 Kor 12,12 ff).

So muss ich freimütig bekennen: Ich leide überhaupt nicht an der Kirche. Ich leide an der Sünde und an der Gottferne. Übrigens leide ich auch an und durch meine Sünden. Aber umso mehr freue ich mich, wenn ich dann im Sakrament der Versöhnung ganz und gar in den barmherzigen Armen meines Erlösers Friede und wieder die ursprüngliche Freude des Neugetauften empfangen darf. Und dieses Empfangen ist nur in den Sakramenten und damit durch Seine Kirche möglich. So singe ich gerne und überzeugt diesen Liedvers: „Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad in seine Kirch berufen hat; ihr will ich gläubig folgen!“ (GL 965)

Wollen wir das Wunder, das Gott wirken will, noch zulassen? Wir wagen es nicht mehr, uns vertrauensvoll in die Arme des Erlösers fallen zu lassen, gemäß dem Satz aus einem Tagesgebet: „Je hinfälliger wir sind, desto mächtiger wirkt Gott“. Fürchten wir uns etwa vor der Allmacht und der Barmherzigkeit Gottes? Wie kann das sein?

Hat das vielleicht etwas mit menschlicher Macht zu tun, die wir so sehr schätzen, statt jener Ohnmacht die uns eigentlich stark macht, weil wir eben um diese unsere Schwäche wissen? (vgl. 2 Kor 12,10)

Am Samstag Vormittag wurden die wichtigsten (!) Standpunkte zum Thema „Unsere Zukunftsbilder von unserer Kirche: Es ist 2015 – das Jubiläumsjahr des Abschlusses des Zweiten Vatikanischen Konzils. Unsere Kirche hat große Ausstrahlungskraft. Was zeichnet sie jetzt aus?“ zusammengefasst. In diesen aus allen Arbeitsgruppen von insgesamt ca. 30 Teilnehmern vorgetragenen Statements kam nicht ein einziges Mal Jesus Christus vor. Ich habe diese 10 Minuten im Film festgehalten. Vielleicht ist es ein wichtiges Zeugnis zur Kirchengeschichte des beginnenden 21. Jahrhunderts. Mich hat es erschüttert und ernüchtert, wodurch die Kirche im Jahr 2015 „Ausstrahlungskraft“ haben soll.
Keiner der teilnehmenden Gruppen war es wichtig, jenen in den Mittelpunkt zu stellen, der diese Kirche gegründet hat. Keiner kam auf den Gedanken, dass es Jesus Christus selber sein könnte, durch den die Kirche eine große Ausstrahlungskraft haben könnte. Oder das Er durch uns z.B. strahlen könnte oder sollte, damit andere hoffentlich zu Ihm finden könnten. Jedenfalls wurde das so oder ähnlich in keinem Statement geäußert.

Und einmal mehr muss ich an jenen Satz des Dichters Georges Bernanos denken: „Das große Unglück dieser Welt ist nicht, dass es so viele Ungläubige gibt, sondern dass die Gläubigen so mittelmäßig sind.“.

Gegen diese Mittelmäßigkeit müssen wir alle ankämpfen.

Gerne denke ich an jenen Psalmvers, der in großen Buchstaben über dem Plenum hing:
„Mein Herz fließt über von froher Kunde“.

Das hat etwas mit Christus zu tun. Und mit Seiner Kirche.

Bernhard Luthe ist 3. Vorsitzender von „Pro Papa - Solidarität mit Papst Benedikt XVI. e.V.“.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 09. September 2011 um 13:27 Uhr

Geschrieben von: Administrator

Sonntag, den 10. Juli 2011 um 21:46 Uhr

 

YOUCAT - Der Jugendkatechismus der katholischen Kirche

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 13. Juni 2011 um 02:16 Uhr

Geschrieben von: Administrator

Montag, den 13. Juni 2011 um 02:09 Uhr

   

Gebetsaktion pro Papa

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BENEDIKT XVI. besucht Deutschland


„Wir fahren zum Papst“

 

Gebetsaktion pro Papa

 

 

"Wir wollen den Besuch des Hl. Vaters in Deutschland durch unser Gebet vorbereiten. Machen Sie mit!"


Warum diese Gebetsaktion?


Die Ankündigung von Papst Benedikt XVI., in diesem Jahr nach Deutschland zu kommen, hat bei vielen Katholiken erwartungsgemäß große Vorfreude ausgelöst.
Mit großer Dankbarkeit denken wir an den Besuch des Hl. Vaters im Jahre 2006 in Bayern zurück. Wie viel Zuversicht und Aufbruchstimmung, welch Jubel lag bei diesem Besuch über unserem Land. Bischöfe, Priester und Gläubige in Jesus Christus waren zusammen mit ihrem Kirchenoberhaupt geeint.


Diesmal fällt der Besuch von Benedikt XVI. in eine schwierige Zeit. Das vergangene Jahr hat aufgezeigt, dass einzelne Kirchenmitglieder schwer gesündigt haben. Zu Recht gab es Entsetzen über die Verfehlungen gegen Gottes Gebote, gerade von Gott geweihten Personen. Leider wurden diese Skandale im Umfeld der heiligen Kirche auch dazu genutzt, gegen den Papst und seine Kirche Stimmung zu machen. 

In seiner ersten Predigt als Papst sagte Benedikt XVI.: „Liebe Freunde! Betet für mich, dass ich euch – die heilige Kirche, jeden einzelnen und alle zusammen – immer mehr lieben lerne.
Betet für mich, dass ich nicht furchtsam vor den Wölfen fliehe. Beten wir für einander, dass der Herr uns trägt und dass wir durch ihn einander tragen lernen.“


Oft genug hatte man den Eindruck, dass der Hl. Vater unter ein ganzes Rudel Wölfe gefallen ist. Der Papst hat immer wieder unter Beweis gestellt, dass er nicht die Flucht ergreift. : er war und ist Petrus, der Fels, auf dem der Herr Seine Kirche gebaut hat, die, wie er versprach, selbst die Mächte der Unterwelt nicht überwältigen können. Sicher lenkt er das Schiff der Kirche durch die Stürme unserer Zeit und macht uns Mut, sich offen zu unserem Glauben zu bekennen.

 

Mit unserer „Gebetsaktion für den Papst“ wollen wir bei unserem Herrn Jesus Christus für ein gutes Gelingen des Papstbesuchs im September bitten. Angesichts der feindseligen Stimmung auf der einen und der großen Vorfreude auf der anderen Seite, soll der Glauben der Menschen wachgerüttelt werden. Je mehr Katholiken und Unterstützer ihre Stimme erheben und ihre Verbundenheit mit dem Hl. Vater ausdrücken, umso erfolgreicher können wir den Besuch unseres Papstes spirituell vorbereiten.


Wer kann an der GEBETSAKTION teilnehmen?


Jeder, der die Kirche und den Hl. Vater durch sein Gebet unterstützen möchte, kann an der Aktion teilnehmen. Greifen Sie diese Aktion in Ihrer Pfarrei, Ihrer Gemeinschaft oder Ihrem Orden auf! Gemeinsam können wir ein überzeugendes Zeichen setzen!

 

Wie kann ich an der GEBETSAKTION teilnehmen?
 

Jeder, der den Deutschlandbesuch von Papst Benedikt XVI. im Vorfeld unterstützen möchte, kann an unserer spirituellen Aktion teilnehmen.
Mit einem Versprechen, entweder einen Rosenkranz zu beten oder eine Stunde zur Anbetung zu gehen oder eine Hl. Messe für die Intentionen des Papstes halten zu lassen. Jeder der Teilnehmer wird in einem Buch verzeichnet, das dem Papst als Geschenk überreicht werden soll.


Wählen Sie eine Aktion und den Zeitpunkt selber aus. Schreiben Sie uns eine E-Mail an  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und teilen Sie für die Dokumentation Name, Anschrift und konkrete Aktion mit. Sie können das auch auf unserer Internetseite (www.deutschland-pro-papa.de) im Gästebuch eintragen oder uns per Post zuschicken. Eine Liste für Gebetsaktionen mit Angabe unserer Kontaktadresse finden sie unter: Liste-Gebetsaktionen

 

Ob Sie zuhause oder in der Kirche beten, bleibt Ihnen überlassen.

 

Flyer für die Gebetsaktion: Link

Liste zum Sammeln und Zusenden der Gebetsaktion(en): Link

 

Vielen Dank für Ihr Gebet!
 

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. September 2011 um 12:24 Uhr

Geschrieben von: Admin

Dienstag, den 11. Januar 2011 um 19:13 Uhr

 

Ansprache von Michael Hesemann - München, 7. Mai 2011

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Michael Hesemann während der Kundgebung am 07.05. in MünchenLiebe Freunde,


keine fünf Jahre sind es her, dass hier in München Papst Benedikt zu uns allen sprach, als er seine bayerische Heimat besuchte. Das waren doch Tage, an denen wir echte Freude an unserem katholischen Glauben verspürten, eine Gemeinschaft mit gläubigen Menschen aus ganz Bayern, ja sogar aus Preußen, mit denen wir uns versammelt haben, nicht nur um den Worten des Heiligen Vaters zu lauschen, sondern, vor allem, um Christus zu begegnen, der mitten unter uns war und ist.


An diesen Tagen war München nicht nur die nördlichste Stadt Italiens, München war Rom, das Zentrum der Weltkirche, denn wo Petrus ist, da ist die Kirche, wie der heilige Augustinus sagte, und da ist Gott.


Doch was ist seitdem geschehen, dass diese Freude am Glauben vielen unserer Mitchristen abhanden kam, dass die Begeisterung für den deutschen Papst, die damals auch die Medienlandschaft erfasste, bei vielen erlosch?


Lag es am Papst, hat er Fehler gemacht? Schnell wird dann auf die Affäre Williamson verwiesen oder die schlimmen Fälle von Missbrauch durch katholische Priester. Und ebenso schnell wird vergessen, was wirklich war: Dass er nie einen Herrn Williamson rehabilitierte, wie in den Medien oft stand, sondern nur der Gruppe, der er angehörte, der Piusbruderschaft, die Hand zur Versöhnung reichte, ganz wie es ein guter Hirte mit verlorenen Schafen handhaben sollte. Und dass er es war, der bei Missbrauch hart durchgriff, lange bevor das Problem in den deutschen Medien ein Thema wurde. Denn eben das wollen ja die Kritiker nicht wahrhaben: Ein Priester, der auf diesem Gebiet schuldig wird, verrät seinen Glauben, verrät seine Kirche, hat sein Gelübde der Keuschheit gebrochen. Schon deshalb ist es falsch, von einer Schuld der Kirche zu reden, wo es doch die Schuld Einzelner ist, ihr innerer Bruch mit der Kirche, der ihr Vergehen bedeutet.


Nein, liebe Freunde, wir können doch Gott dankbar sein für unseren Papst Benedikt, gerade weil es ihm gelingt, die Botschaft des Evangeliums, die Botschaft Christi, in die Sprache der Gegenwart zu übertragen, in einer Klarheit und Schönheit, die beeindruckt. Der aber auch erkennt, woran unsere Gegenwart krankt: Nämlich am Fehlen dieser Klarheit und Schönheit, an der Aufgabe der Wahrheit, an einer Fehlorientierung, die er Beliebigkeit, „Relativismus“, nennt. Sie ist die wahre Krise unserer Zeit, die Ursache aller Krisen unserer Gesellschaft.


Wenn der Mensch keine Werte hat, dann ist er verloren. Dann treibt er ohne Ziel und Orientierung durch das Leben. Bei einem Individuum ist das nur traurig, bei einer Gesellschaft eine Katastrophe. Sie kennt keine gemeinsame Richtung und keine gemeinsame Verantwortung füreinander und miteinander, keine Solidarität. Jeder einzelne lebt dann nur noch seine Gier aus, um jeden Preis. Was ihm im Wege steht, wird weggedrückt: Der Schwächere, der Mitmensch. Die Achtung vor dem Leben und vor der Schöpfung schwindet. Und damit auch unsere Zukunft. Da wird der Mensch ohne Werte schnell zum Unmenschen.

 

Dem, liebe Freunde, steht das Christentum entgegen, dessen Symbol, das Kreuz, für das Miteinander steht wie das Plus in der Mathematik. Es ist das große Plus in unserem Leben. Wir wissen, dass einer sich für uns aufgeopfert hat und wir werden aufgerufen, für einander einzustehen, ob in der Familie, der Kirche oder der Gesellschaft. Wer an Gott glaubt, der ist nicht allein, sagte uns damals Benedikt XVI.

 

Wenn wir diese Gemeinschaft in und mit Christus wiederentdecken, dann finden wir die Freude auch wieder, die wir damals auf seiner Bayernreise oder auch am letzten Wochenende bei der Seligsprechung Johannes Pauls II. in Rom spürten und sahen in den Gesichtern der vielen Hunderttausend Besucher, diese Freude am Glauben. Wir können sie jeden Tag in unserem Leben finden, wenn wir das wiederentdecken, was unseren Glauben ausmacht: Gemeinschaft im Großen wie im Kleinen, in Kirche, Gesellschaft und Familie.

 

Wir Christen sind eine Gemeinschaft, die größte der Welt. Wir müssen unsere Einheit wiederfinden, denn sie ist unsere Stärke. Und deshalb sollten wir all dem widerstehen, was dieser Einheit im Wege steht. Denn Gott vereint - nur der, der gegen Gott ist, spaltet!

 

Lasst uns also gemeinsam gerade heute, an diesem Sühnesamstag im Marienmonat Mai, unser christliches Europa wiederentdecken, die Werte, auf denen unser schönes Bayern, unser Land und unsere Kultur aufgebaut sind: Gemeinsam, als Familie, als Kirche, mit dem Heiligen Vater und mit unseren Bischöfen und Priestern. Wir brauchen keine Memoranden und Rebellen, wir brauchen keine Reformen, die nur verwässern, woran wir glauben und was wir lieben: Unsere heilige römisch- katholische Kirche in Gemeinschaft und in treuer Verbundenheit mit unserem Papst! Wir brauchen ihn, wie eine Familie einen Vater braucht und wir lieben ihn, wie man einen Vater liebt!

 

Zeigen wir ihm unsere Liebe und Verbundenheit, nicht nur hier und jetzt in München, sondern vor allem dann, wenn er uns braucht, im September, wenn er in das Land der „Saupreißn“, in die Bundeshauptstadt Berlin kommt. Bereiten wir uns also jetzt schon darauf vor, ihn dort zu begrüßen, als Katholiken, als Bayern, als Menschen seiner Heimat und überlassen wir nicht den wenigen aber lautstarken Gegnern unseres Glaubens das Feld. Dazu möchte ich Sie alle ganz herzlich einladen.

 

Gott segne das schöne Land der Bayern, Gott segne Kardinal Marx und Gott segne unseren Papst Benedikt!

 

Viva il Papa!

 

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. Mai 2011 um 23:42 Uhr

Geschrieben von: Administrator

Mittwoch, den 11. Mai 2011 um 23:32 Uhr

   

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