Zehn Gebote und die Liebe
Daran erinnert uns der hl. Augustinus. Bei der Deutung dieses Psalms (Ps. 144) legt er auch die Worte aus: "auf der zehnsaitigen Harfe will ich dir spielen". Die zehnsaitige Harfe ist für ihn das in den Zehn Geboten zusammengefasste Gesetz. Aber mit diesen zehn Saiten, diesen Zehn Geboten müssen wir richtig umzugehen verstehen. Und nur wenn diese zehn Saiten der Zehn Gebote - so sagt der hl. Augustinus - von der Liebe des Herzens zum Klingen gebracht werden, klingen sie gut. Die Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes. Wer die Gebote als einen Aspekt der einen und einzigen Liebe lebt, singt in Wahrheit das "neue Lied". Die Liebe, die uns mit der Gesinnung Christi vereint, ist das wahre "neuen Lied" des "neuen Menschen", der in der Lage ist, auch eine "neue Welt" zu schaffen
Papst Benedikt XVI, Generalaudienz, 25. Januar 2006
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 04. Dezember 2010 um 22:28 Uhr
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Samstag, den 06. November 2010 um 23:32 Uhr
Liebe zielt auf Ewigkeit
Zu den Aufstiegen der Liebe und ihren inneren Reinigungen gehört es, dass Liebe nun Endgültigkeit will, und zwar in doppeltem Sinn: im Sinn der Ausschliesslichkeit — "nur dieser eine Mensch" — und im Sinn des "für immer". Sie umfasst das Ganze der Existenz in allen ihren Dimensionen, auch in derjenigen der Zeit. Das kann nicht anders sein, weil ihre Verheissung auf das Endgültige zielt: Liebe zielt auf Ewigkeit.
Papst Benedikt XVI, Enzyklika "Deus Caritas Est", 25. Dezember 2005
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 04. Dezember 2010 um 22:28 Uhr
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Samstag, den 06. November 2010 um 23:33 Uhr
Das Gute sehen, das der Herr uns tut
Unsere Schwierigkeit besteht darin, dass das Gedächtnis des Bösen, der erlittenen Bosheiten, oft stärker ist als das Gedächtnis des Guten. Der Psalm (Ps.136,10-26) dient dazu, in uns auch das Gedächtnis des Guten zu wecken, des vielen Guten, das der Herr an uns getan hat und an uns tut, damit wir sehen können, wenn unser Herz wach wird: Ja, Gottes Huld währt ewig, sie ist Tag für Tag gegenwärtig.
Papst Benedikt XVI, Generalaudienz, 16. November 2005
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Samstag, den 06. November 2010 um 23:31 Uhr
Freude
Wenn mir der Geliebte, die Liebe, das grösste Geschenk meines Lebens, nahe ist, wenn ich sicher sein kann, dass er, der mich liebt, mir auch in schwierigen Situationen nahe ist, dann empfinde ich im Grunde meines Herzens eine Freude, die grösser als alles Leiden ist.
Papst Benedikt XVI, Generalversammlung der Bischofssynode im Vatikan, 3. Oktober 2005
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Samstag, den 06. November 2010 um 23:30 Uhr
Fähigkeit zu lieben
Gott hat dem nach seinem Bild geschaffenen Menschen die Fähigkeit verliehen, zu lieben, und damit die Fähigkeit, auch ihn selbst, seinen Schöpfern zu lieben. Mit dem Liebeslied des Propheten Jesaja will Gott zum Herzen seines Volkes sprechen - und auch zu einem jeden von uns. "Ich habe dich nach meinem Bild und Gleichnis geschaffen", sagt er zu uns. "Ich selber bin die Liebe, und du bist in dem Masse mein Ebenbild, in dem in dir der Glanz der Liebe erstrahlt, in dem Masse, in dem du mir mit Liebe antwortest".
Papst Benedikt XVI, Ansprache zur Eröffnung der Weltbischofssynode, 2. Oktober 2005
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Samstag, den 06. November 2010 um 23:30 Uhr
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