Weltweite Postkartenaktion / worldwide Postcard campaign

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Unsere Postkartenaktion schlägt ein wie ein Blitz. Zu der großen Nachfrage nach Postkarten in Deutschland erhalten wir immer häufiger Anfragen aus dem Ausland. Denn die ganze katholische Welt will Papst Benedikt XVI zeigen das sie hinter ihm steht.

 

Das hat uns nun veranlasst verschiedene Sprachen/Länderversionen zu erstellen. Aktuell können wir folgende Postkarten im PDF-Format für folgende Länder zur Verfügung stellen:

 

****

 

Dear friends, our postcard campaign makes quite a big splash all over the world. In addtion to the great demand for them in Germany, more and more requests are reaching us from other countries. The whole catholic world wants to show our Pope Benedict XVI its solidarity. 

 

Therefore, we have decided to offer our postcards in several languages. You can download them for free:

 

Link zu Postkarten im PDF-Format Sprachen/Länder
alt

alt

alt

alt

These data including the image may be used solely for the specific purpose of this postcard project. Any other use is strictly prohibited.
We assume no liability for any typographical or other errors or omissions.


alt

alt alt

alt

L'usage des données et de l'image est réservé à ce projet des cartes postales. Les droits d'auteur du projet sont réservés à l'association "Deutschland pro Papa". Il est strictement interdit de le reproduire, dans sa forme ou son contenu, totalement ou partiellement, sans un accord écrit du responsable éditorial. L'auteur décline toute responsabilité pour les erreurs typographiques ou d'autres fautes. 


alt alt Deutschland pro Papa" non può assumere responsabilità alcuna per rifusi eventuali.
Non è permesso di usare questi dati per altri fini.
Non è permesso di usare la fotografia di Benedetto XVI. per altri fini.

alt

altalt

altalt

 


alt

altalt

alt

 

 

 

 


alt alt Te dane łącznie z zdjeciem mogą być wykorzystane jedynie do tego projektu kartki pocztowej. Inne zastosowania wymagają zezwolenia autora.

alt alt  


alt

alt

Diese Daten einschließlich des Bildes dürfen ausschließlich zu dem besonderen Zweck dieses Postkartenprojektes genutzt werden. Jede andere Verwendung ist nur mit Rücksprache erlaubt.

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Januar 2013 um 11:57 Uhr

Geschrieben von: Administrator

Montag, den 11. Juni 2012 um 21:38 Uhr

 

Die Venus vor der Sonne

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

altEine Initiative des VATICAN-Magazins zur Stärkung des Heiligen Vaters: „ab sofort nicht mehr nur für den Papst zu beten, sondern mit ihm zu beten“ - Von Paul Badde / Vatican Magazin


Rom (kath.net/VaticanMagazin)
Juliana von Lüttichs berühmte Vision, die ihr als Anregung zur Einführung des Fronleichnam-Festes diente, glich exakt dem kosmischen Ereignis, mit dem sich in diesem Jahr am Mittwoch vor Fronleichnam die Venus als kleiner Fleck vor der Sonne vorbei schob.

Einen Fleck auf dem Mond begriff Juliana damals als Makel im Festkreis der Kirche, dem nach ihrem Verständnis noch ein Fest zur Verehrung der Allerheiligsten Eucharistie fehlte.

Die Herausgeber und Redakteure des VATICAN-Magazins deuten die Venus vor der Sonne ähnlich und möchten deshalb heute zu einer Initiative ähnlicher und dennoch ganz eigener Art aufrufen.

Lange Zeit galt der Kirche – und besonders auch der Kirche des Ostens - die wahre Ikone vom menschlichen Angesicht Gottes als Pallium in ihren vielen Kämpfen, und vielleicht kommt es ja auch im bevorstehenden Jahr des Glaubens wieder dazu.

Aber auch jetzt schon lassen die Kämpfe nicht nach, denen sich die Kirche Tag und Nacht ausgesetzt sieht. Die Einsamkeit des Papstes ist dabei besonders erschütternd - während der Kirche die geordneten Reihen und oft auch eine überzeugende Strategie in diesem Ringen abhanden gekommen scheinen. Auch heute fehlt deshalb ein neuer Schritt in die Zukunft wie in den Tagen Julianas.

Deshalb möchten wir an diesem Fronleichnamsfest dazu aufrufen, ab sofort nicht mehr nur für den Papst zu beten, sondern mit ihm zu beten.

Jeden Abend Punkt 18.45 Uhr beginnt er im Sommer mit seinem Sekretär Georg Gänswein das Gebet des Rosenkranzes in den Vatikanischen Gärten.

Aufrufen möchten wir deshalb, die beiden ab sofort zur gleichen Zeit in allen deutschsprachigen Ländern in diesem Gebet zu begleiten. Es ist eine Zeit, in der für die allermeisten Menschen die Arbeit des Tages getan ist.

Diese Gebetsbegleitung kann allein geschehen, in der Familie, unter Paaren, zu zweit, zu dritt, zu viert, in Gruppen, Orden und Kongregationen oder in ganz neuen Verbindungen über die sozialen Netzwerke und websites.

Sie kann überall vollzogen werden, laut oder leise – zu Hause, in der Kirche, auf der Straße, im Auto, in Gärten. Und überall frei. Ohne Generalsekretäre, ohne Kontrolle, ohne Lenkung, ohne Organisation, ohne Porto, ohne Mitgliederbeitrag, ohne Stoppuhr, ohne Adresslisten, sondern auf die allereinfachste Weise der Welt: Mit einem Kreuzzeichen um 18.45 Uhr und dem anschließenden Gebet des Rosenkranzes mit dem Heiligen Vater.

Wer sich die Bilder ansieht, wie er am 19. April 2005 auf der Loggia von Sankt Peter als Benedikt XVI. vor die Welt trat, und diese Bilder mit denen vergleicht, wie er uns heute ansieht, weiß, welche Lasten ihn seitdem bedrückt haben und weiter bedrücken. Dazu braucht keiner die neuesten Nachrichten zu lesen.

Diese Initiative soll deshalb helfen, diese Lasten ein wenig gemeinsam mit ihm im Gebet und vor die Gottesmutter zu tragen, bis zum letzten Tag seines Pontifikats.

Vielleicht ergibt sich daraus ja auch eine Initiative, die von Deutschland aus endlich einmal wieder segensreich auf die ganze internationale Weltkirche überspringt, wie in den Tagen Juliana von Lüttichs: jeden Abend, um 18.45 Uhr.

 

Link zum Artikel: Die Venus vor der Sonne

Die Herausgeber und die Chefredaktion des VATICAN-Magazins in Rom, am 7. Juni 2012

 

Deutschland pro Papa schließt sich auch diesem Aufruf an: Auch wir bitten unsere Freunde und Leser, mit dem Papst und mit dieser Gebetgemeinschaft mitzubeten!

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Januar 2013 um 11:58 Uhr

Geschrieben von: Administrator

Freitag, den 08. Juni 2012 um 12:41 Uhr

 

Postkartenaktion für den Heiligen Vater

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

 

Liebe Freunde!

Wir alle sind sehr betrübt über den Verrat an unserem Heiligen Vater durch seinen engsten Vertrauten, der private Schriftstücke unter das Volk gebracht hat – ausgerechnet sein Kammerdiener.

Noch mehr betrübt es uns von DpP allerdings, dass in seinem Heimatland medial einmal wieder das Bild verzerrt wird: Aus der Feststellung, dass die Medien den Heiligen Stuhl anders (schlechter) darstellen, die einen Halbsatz in der Stellungnahme des Hl. Vaters einnahm, wurde im Handumdrehen die Schlagzeile „Papst kritisiert Medien“. So titelte der Spiegel und stellte ein völlig verzerrtes Bild dar. Die katholische Bloggerin Elsa hat dies in ihrem Blogbeitrag trefflich beschrieben: http://elsalaska.twoday.net/stories/97040565/

 

Inzwischen haben auch ähnliche Massenmedien nachgezogen wie Focus oder die Frankfurter Rundschau oder N24, die nicht nur undifferenziert berichten, sondern sich nicht scheuen, sogar Hans Küng  ins Spiel zu bringen.

 

Da wir unserem geliebten Hl. Vater zeigen möchten,daß  wir ihm im Gebet zur Seite stehen, haben wir eine POSTKARTENAKTION vorbereitet, denn was unser Papst jetzt am meisten braucht, ist unser Gebet und unsere Verbundenheit in der Liebe zu Christus, dies wird ihn besonders freuen, wenn aus seinem Heimatland viele kleine Zeichen kommen!

 

Ihr könnt die Karte entweder selbst ausdrucken (am besten auf dickem Papier/Fotopapier) (Link zur Postkarte) oder aber die Postkarten bei uns bestellen: mail an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Gegen eine Spende senden wir Euch die Karten zu (Richtwert: 0,50 € je Karte plus Portokosten).

 

Unsere Bankverbindung findet ihr links unter Impressum/Spenden.

 

Es können auch größere Mengen bestellt werden, zB zur Verteilung in Gemeinde/Gruppen!

Die Karten sind bereits vorbereitet (siehe PDF), ihr müsst nur noch eine Briefmarke draufkleben und einen kurzen Gruss schreiben. Je mehr Karten der Heilige Vater bekommt, desto schöner!

 

Es gibt die Postkarten auch in verschiedenen Sprachen: Weltweite Postkartenaktion /worldwide Postcard campaign

 

Übrigens- wir würden uns freuen, wenn ihr uns kurz mailen würdet, wenn Ihr eine Karte (oder mehrere) versendet habt, damit wir einen groben Rücklauf kriegen !

 

Vielen Dank und viele Grüße

 

Sabine Beschmann

Vorsitzende Deutschland Pro Papa

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Januar 2013 um 11:58 Uhr

Geschrieben von: Administrator

Freitag, den 01. Juni 2012 um 12:38 Uhr

   

Frauendiakonat ist weder theologisch noch historisch zu begründen

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Stellungnahme der Initiative „Deutschland Pro Papa“ zur Frage des „Frauendiakonats“:

 

 

Frauendiakonat
ist weder theologisch noch historisch zu begründen

 

 

Das Thema Frauendiakonat wird in der Kirche immer wieder kontrovers diskutiert. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat alle Räte und Verbände dazu eingeladen, den 29.04.2012 – den Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena – auch als „Tag der Diakonin“ zu begehen. Mit diesem Aufruf, möchte das ZdK die Frage des Diakonats der Frau lebendig halten.

 

Die Frau ist neben ihren vielen zum Mann unterschiedlichen Eigenschaften auch zur Trägerin des Lebens von Gott berufen. Die Menschwerdung des Schöpfergottes in Jesus Christus, war nur möglich durch das Fiat Mariens, der Jungfrau, die eine fürsorgliche und liebende Mutter bis zum grausamen Leidensweg ihres Sohnes gewesen ist.

 

Es gab zur Zeit Jesu außerhalb der biblischen Religion Priesterinnen, die in der Gesellschaft hoch angesehen waren und oft bedeutende Rollen spielten.

 

Im Umfeld von Jesus gab es ebenfalls viele Frauen. Manche haben – wie zum Beispiel Maria Magdalena – ihrem Leben durch die Begegnung mit Jesus eine völlig neue Ausrichtung gegeben. Frauen haben in der jungen Christenheit caritative Dienste geleistet und auch die Bereitschaft zum Glaubenszeugnis mit bewundernswerter Stärke übernommen.

 

Dokumente über Diakonissen in der Kirche, die seit dem dritten oder vierten Jahrhundert vorliegen, zeigen auf, das deren Funktion in der Kirche etwas grundlegend anderes war als das, was heute unter dem Diakonat verstanden wird.

 

Zwar erhielten Frauen, die Diakonissen wurden, ein Art Weihe, die aber eher eine Benediktion, eine Segnung waren. Diese Segnung gibt es heute noch bei der so genannten Äbtissinnenweihe.

 

Schon damals wurde ganz klar zwischen dem Amt des Diakons und dem, was die Diakonissen taten, unterschieden. Die Aufgaben von Gemeinde- und Pastoralreferenten, wie wir sie heute kennen, gehen weit über das hinaus, womit damals Diakoninnen betraut wurden.

 

„Die Frage eines solchen Diakonats könne von der Frage des Frauenpriestertums wegen der Einheit des Weihesakraments nicht getrennt werden“ (...) „Wegen der Einheit des Weihesakramentes, (...) kann man nicht mit zweierlei Maß messen. Dies wäre dann sicher eine Diskriminierung der Frau, wenn man sie für den Diakonat geeignet hielte, aber nicht für den Presbyterat oder den Episkopat.“ (Helmut Hoping, Dogmatiker, Freiburg).
Das dreistufige Weiheamt muss eine Einheit bleiben.

 

Der Dienst des Diakons und des Priestertums war seit Beginn an die Sendung Jesu Christi gebunden, der als Sohn Gottes unser Menschsein angenommen hat. Jesus Christus selbst hat, durch die unterschiedliche Schöpfungsausstattung von Mann und Frau bedingt, ausschließlich Männern den Dienst der Apostel übertragen. Diese wiederum haben ausschließlich Männer durch Handauflegung und Gebet in ihre Nachfolge berufen, wobei laut Paulus-Briefe, eine Ehelosigkeit um des Himmelsreiches willen anempfohlen wurde.

Da aus diesem Grunde die kirchliche Ordnung eine derartige Weihe nicht vorsieht, ist es nicht erlaubt, Initiativen zu ergreifen, die darauf ausgerichtet sind, Frauen zu Diakoninnen zu weihen.

 

Diese Auffassung wurde in einer entsprechenden Notifikation der Kongregation für die Glaubenslehre, der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung und der Kongregation für den Klerus im Jahre 2001 noch einmal deutlich herausgestrichen und durch den Heiligen Vater approbiert.

 

Die Initiative Deutschland pro Papa wird sich daher nicht an Aktionen beteiligen oder diese anderweitig unterstützen, die darauf ausgerichtet sind, die Diakonenweihe für Frauen voranzutreiben. Das Frauendiakonat ist weder theologisch noch historisch zu begründen.
Darüber hinaus sind diese Forderungen mit den in der Weltkirche verbindlichen
theologischen Überzeugungen und Festlegungen nicht vereinbar.

 

Wir, die Mitglieder und Freunde von Deutschland pro Papa, treten gerne in die Fußstapfen der heiligen Katharina von Siena, die uns sagt, dass wir „dem Chrristus auf Erden, der den Christus im Himmel vertritt“ gehorchen sollen.

 

 

Stefan Rochow

 

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Januar 2013 um 11:59 Uhr

Geschrieben von: Administrator

Dienstag, den 01. Mai 2012 um 23:29 Uhr

 

Ein Brief von Katharina von Siena

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

altZum Gedenktag der


Heiligen Katharina von Siena am 29. April 2012

 

 

„Das ZDK lädt ... ein, den 29. April 2012, den Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena, auch als „Tag der Diakonin“ zu begehen. An diesem Tag sollten wir die Frage des Diakonats der Frau mit eigenen Veranstaltungen lebendig halten“
(Alois Glück, Präsident des ZdK, 14.02.2012)

„Da die kirchliche Ordnung die Möglichkeit einer derartigen Weihe nicht vorsieht, ist es nicht erlaubt, Initiativen zu ergreifen, die in irgendeiner Weise darauf abzielen, Frauen auf die Diakonenweihe vorzubereiten.“
(Joseph Kardinal Ratzinger, heute Papst Benedikt XVI.; am 14.09.2001 von Papst Johannes Paul II. approbiert)
„Vor kurzem hat eine Gruppe von Priestern in einem europäischen Land einen Aufruf zum Ungehorsam veröffentlicht und dabei gleichzeitig auch konkrete Bei­spiele angeführt, wie dieser Ungehorsam aussehen kann, der sich auch über end­gültige Entscheidungen des kirchlichen Lehramtes hinwegsetzen soll wie zum Beispiel in der Frage der Frauenordination, zu der der selige Papst Johannes Paul II. in unwiderruflicher Weise erklärt hat, daß die Kirche dazu keine Vollmacht vom Herrn erhalten hat.“
(Papst Benedikt XVI.; am 05.04.2012, Predigt zur Chrisammesse)

„Wer gegen den Papst aufsteht, erhebt sich gegen den, dessen Stelle er vertritt“
(Katharina von Siena)


Ein Brief von Katharina *)

An den Präsidenten des ZdK, Herrn Aois Glück, und an die Katholiken, die im ZDK, in der kfd, im KDFB, im BDKJ und in vielen anderen Gremien organisiert sind.

Im Namen Jesu Christi des Gekreuzigten und der süßen Maria.

Ich, Katharina, Dienerin und Magd der Diener Jesu Christi, schreibe Euch in seinem kostbaren Blut.
Wir alle müssen durch die Pforte des gekreuzigten Christus. Und diese steht nicht anderswo als in der heiligen Kirche. Wir können unser Heil nicht anders erlangen als im mystischen Leib der heiligen Kirche, dessen Haupt Christus ist und dessen Glieder wir sind. Wer dem Christus auf Erden, der den Christus im Himmel vertritt, nicht gehorcht, der nimmt am Blute des Gottessohnes nicht teil. Denn Gott hat es so eingerichtet, daß durch dessen Hände Christi Blut und alle Sakramente der Kirche zu uns kommen. Es gibt keinen anderen Weg und keine andere Pforte für uns.
Unsere Ehrfurcht gilt ja nicht ihm, sondern dem Blut und der Autorität, die Gott ihm verliehen hat. Wer gegen den Papst aufsteht, erhebt sich gegen den, dessen Stelle er vertritt.
Ihr wißt, daß ein Glied, das von seinem Haupte getrennt ist, kein Leben in sich haben kann. Weil es nicht vereint ist mit dem, was ihm Leben mitteilt. So sage ich, geht es der Seele, die geschieden ist von der Liebe und Gnade Gottes, den Seelen derer, die ihrem Schöpfer nicht folgen, sondern vielmehr mit vielen Beleidigungen und schweren Sünden ihn verfolgen.
Wenn Ihr mir sagt, wir handeln nicht gegen Gott!, so sage ich: Ihr handelt gegen den, der seine Stelle vertritt.
Von diesem Gift seid Ihr alle angesteckt.

Ich fordere Euch zu aufrichtiger Demütigung des Herzens auf.
Doch beklage ich mich sehr über Euch, wenn es wahr sein sollte, was man hier über Euch sagt.

Beleidigt ja Gott nie irgendeiner Sache wegen, das heißt, liebet nicht im Hinblick auf irgendeinen Vorteil oder als Euer Eigentum, sondern nur als Euch geliehenes Gut; denn alles, was uns in diesem Leben gegeben ist, ist nur zum Gebrauch und als Leihgabe übergeben, und in dem Maße nur ist es uns überlassen, wie es Gott gefällt, der es schenkte.

O Süßes Wort, Sohn Gottes, du hast dieses Blut im Leib der heiligen Kirche hinterlegt, du willst, daß es uns durch die Hände deines Stellvertreters gereicht werde. Die Güte Gottes sorgt so für die Not des Menschen vor, denn täglich verliert er die Herrschaft über sich und beleidigt er seinen Schöpfer. Und darum setzte er das Heilmittel der heiligen Beichte ein, die ihre Kraft durch das Blut des Lammes hat. Er gibt sie Euch nicht einmal oder zweimal, sondern  fortwährend. Deshalb ist ein Tor, wer sich vom Stellvertreter, der die Schlüssel des Blutes Jesu Christi, des Gekreuzigten, hält, entfernt oder gegen ihn wirkt. Ich bitte Euch um der Liebe Christi des Gekreuzigten willen, unternehmt nie mehr etwas gegen Euer Oberhaupt.

Gebt Euch nicht mit Kleinem zufrieden, Gott erwartet Großes!

Mehr sage ich nicht in dieser Angelegenheit. Versenke Dich im Blute des gekreuzigten Christus, damit die Feinde Dich nicht mehr erhaschen. Nun schlafe nicht mehr im Bette der Nachlässigkeit und löse Dich bald, auf daß man Dich besser binde.
Verbleibet in Gottes heiliger und süßer Liebe. Liebster Jesus, Jesus die Liebe.

Eure

Katharina, Dienerin und Magd der Diener Jesu Christi




*) Alle Sätze sind Zitate von unterschiedlichsten Quellen aus diversen Briefen der heiligen Katharina von Siena. Es bleibt zu hoffen, dass wir „im Gebet ... den heiligen Geist als Lehrer gewinnen“ (Katharina). „Denn er wird ... ein Licht der Weisheit eingießen, das ... erkennen und wählen läßt, was Gott zur Ehre gereicht ...“ (Katharina).

 

 

Bernhard Luthe (3. Vorsitzender von „Deutschland Pro Papa“)

 

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Januar 2013 um 11:59 Uhr

Geschrieben von: Administrator

Sonntag, den 29. April 2012 um 15:25 Uhr

   

Seite 9 von 19

<< Start < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>