Faszination Benedikt

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Was hat Papst Benedikt XVI. eigentlich an sich, daß Millionen ihm zujubeln, wohin er auch kommt? Vor allem Jugendliche aber auch Andersdenkende? Obwohl er ja angeblich altmodische Auffassungen vertritt, die von der "modernen Masse" nicht mehr lebbar sein sollen? DpP geht dieser Frage nach: was fasziniert an diesem kleine, weißgekleideten Mann- persönliche Zeugnisse und Theorien.

 

Den Anfang macht Herbert Beschmann, Protestant und Vater der 1. Vorsitzenden von Deutschland pro Papa, mit seinem "Römischen Essay":

 

 

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Foto: Eva Benedicta Sherpa

 

Er ist eher - für einen Mann -, von kleiner Statur, in Zeiten hochgewachsener und schlanker Unternehmensführer eine bemerkenswerte Ausnahme. Sein Assistent achtet stets sorgfältig darauf, für seinen Chef ein Fußbänkchen bereit zu halten und hinter dem Rednerpult zu platzieren, wenn dieser mal wieder zu seinen Mitarbeitern sprechen möchte.

Und dann steht er da und redet – und man wundert sich immer wieder über die Ausstrahlung dieses Menschen, der so gar nicht in das Stereotypenbild des erfolgreichen Topmanagers passen will.

 

Ich frage mich jedes Mal wenn ich ihm zuhöre, welche Eigenschaften ich eher an ihm bewundern soll: seine intellektuelle Schärfe, mit der er vorsichtig aber nichts desto trotz

auf den Punkt genau die derzeitige Situation seines Hauses analysiert und seinen Mitarbeitern darlegt ohne zu vergessen, auf mögliche und notwendige Veränderungen hinzuweisen; oder die konsequente Botschaft von Gestik und Körpersprache, die ihnen signalisiert: „Ich meine was ich sage und ich stehe dafür ein“.

 

Ich höre ihm zu und denke: Hier spricht einer, dessen Aufrichtigkeit und Achtsamkeit gespeist wird einerseits von einer tiefen inneren Überzeugung, für sein Unternehmen das Richtige zu tun und das nicht nur in dem gegenwärtigen – man kann fast sagen: Kritischen Umfeld, in dem er sich mit seinen Mitarbeitern behaupten muss -, sondern auch gespeist von einem beeindruckenden Charisma, Kennzeichen und Voraussetzung jeglicher erfolgreicher Leadership, die es braucht, um die Umwelt für seine Ideen zu gewinnen.

 

Sein Visionen über eine erfolgreiche Zukunft seines Hauses, das hieraus folgende, notwendige Maß an unangepasstem und nicht dem Markt- und Zeitgeist verpflichteten Verhalten zusammen mit den Vorschlägen für eine vorsichtige Innovations- und Öffnungsstrategie („damit sich etwas ändert, muss alles so weit wie möglich bleiben, wie es war“): Hier wird eine Philosophie sichtbar, die vor allem auf Kontinuität setzt, auch dort wo, - wie Schumpeter es einmal ausdrückte:“ Kreative Zerstörung“ -, als eine weitere Option zur Wahl stände.

 

Ich bin sehr sicher, dass auch dieses Verhalten wohl überlegt und schlussendlich auch konsequent ist und nichts mit starrem Festhalten an angeblich verzichtbaren geistigen oder weltlichen Erfolgsfaktoren zu tun hat.

 

Die Botschaft des kleinen Mannes am Rednerpult an seine Zuhörer oder die Leser seiner Publikationen zum jetzigen und künftigen Zustand seines Unternehmens hat, so ist mein Eindruck, alle Diejenigen erreicht, die über den Tag hinaus Sinnerfüllung, Aufrichtigkeit und gelebte Authentizität als Maßstäbe ihres Verhaltens ansehen oder, wie es Hermann Hesse einmal ausdrückte: „Meine Aufgabe ist es nicht, das objektiv Beste zu geben, sonder das Meine so rein und aufrichtig wie möglich“.

 

Gemessen an diesem Anspruch hat mich dieser „Überzeugungstäter“ mit Firmensitz in Rom schon immer mächtig beeindruckt. Charismatischer Leader und emotionaler Kommunikator:

Um ihn, um die Zukunft seines Unternehmens, braucht man nicht zu bangen, der Botschafter und seine Botschaften: Sie werden beide gebraucht.

 

Herbert Beschmann

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Januar 2013 um 11:55 Uhr

Geschrieben von: Sabine Benedikta Beschmann

Montag, den 29. Oktober 2012 um 10:51 Uhr

 

„Abenteuer Glaube“ zieht unerwartet viele Besucher an

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Ein kleines Abenteuer war es schon:

 

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Wie viele würden wohl kommen zur Auftaktveranstaltung von „Deutschland pro Papa“ zum gerade von Papst Benedikt XVI. ausgerufenen „Jahr des Glaubens“? „Abenteuer Glaube – engagierte Christen legen Zeugnis ab“ hieß es auf der Einladung ins Kölner Domforum am vergangenen Samstag, die im Internet und auf Flyern verbreitet worden war. Dass im Kölner Dom eine Vorabendmesse für die Teilnehmer des tags darauf stattfindenden Köln-Marathons stattfand, war hilfreich für die Verteiler der Flugblätter. Dass sich dann aber so viele von ihnen im Domforum einfanden, dass sogar noch Stühle dazugestellt werden mussten, war auch für die Veranstalter eine freudige Überraschung. Mehr als 120 Interessierte konnte die Vorsitzende von „Deutschland pro Papa“, Sabine Beschmann, dort begrüßen. Der emeritierte Kölner Weihbischof Dr. Klaus Dick führte die Veranstaltung mit der Frage ein, was „Glaube“ eigentlich bedeute. Allzu oft würde dieser heute diskutiert und dialogisiert, doch bedeute Glauben doch letztlich nicht weniger als „Vertrauen“. Die angekündigten „engagierten Christen“ zeigten sodann, was genau das für sie persönlich bedeutet – nicht selten ein veritables Abenteuer.alt

 

So machte der Chefredakteur von K-TV, Martin Lohmann, den Auftakt mit einer sehr persönlich gehaltenen, offenen Erklärung, was Jesus Christus in seinem Leben für eine Bedeutung habe – in Erfolg, aber auch in schweren und zehrenden Zeiten. „Jeder ist geliebt, jeder ist gewollt, jeder ist gebraucht“, zitierte er Benedikt XVI., und wer glaube, sei nie allein. Dies habe er tatsächlich gerade in den Stürmen des Lebens immer wieder erfahren. Auch oder gerade, wenn die Reise des Lebens schwer gewesen sei und durch dunkle Täler geführt habe, sei er von Reisegefährten durch ihr Leben und Zeugnis auf Jesus hingewiesen worden. So sei Jesus für ihn immer mehr zum Freund geworden.

 

Der 19jährige Student Joachim Weber wiederum beschrieb ein Glaubensabenteuer, das er in New York erleben durfte, als ein Freund, der sich als Konvertit noch mit dem Problem der Transsubstantiation quälte, auf wahrhaft „abenteuerliche“ Weise überzeugt worden sei.alt

 

 

Die 17jährige Schülerin Dorothea Bodewig wiederum riss das Publikum mit ihrem witzig formulierten und von vielen herrlichen Beispielen durchsetzten Vortrag immer wieder zu Beifallstürmen hin. Für sie sei Glaube in erster Linie Freundschaft mit Gott, und was sie so toll an dieser Freundschaft findet, führte sie in lebhafter und sympathischer Weise aus: Nie sei sie ohne Hoffnung, egal, was ihr passiere. Sie würde sich auch nie ganz hilflos fühlen und immer von Gott begleitet.alt

 

Auch Rudolf Gehrig, 19 Jahre, Praktikant bei einem Pfarrer in Bayern, legte mit viel Humor sein persönliches Glaubenszeugnis ab. Schon sein T-Shirt mit eindeutiger Aussage „Katholisch: na und?“ sorgte für viel Heiterkeit im Publikum – mehr noch sein interessanter Vergleich: „Gott ist kein Flaschenautomat“. Tatsächlich habe er Gott öfters fälschlich als einen solchen gesehen: „Ich stecke ein Gebet hinein, drücke auf „Apfelschorle“- aber es kommt kein Apfelschorle heraus. So funktioniert Gott nicht.“ Am Beispiel seiner eigenen Berufungsgeschichte beschrieb Rudolf Gehring, dass er Gott bezüglich des Zölibats um ein spezielles Zeichen gebeten habe. Er habe er es auch erhalten. Allerdings war es mitnichten das, was er sich zu diesem Zeitpunkt gewünscht hätte. Es sei eben immer wieder eine Überraschung, was Gott für einen bereithalte! Die Zuhörer quittierten Gehrigs ungewöhnliche und witzig vorgetragene „Gebetserhörung“ mit großem Beifall.alt

 

Der bekannte Autor Michael Hesemann komplettierte schließlich die Zeugnisse, indem er über eines der ganz großen Glaubensabenteuer erzählte: Das Sonnenwunde von Fatima. Dieses habe nicht etwa allein in einer „Sensation“ bestanden, auch wenn 70.000 Menschen es atemlos beobachtet hätte, sondern sei mit einem Aufruf zum Gebet verbunden gewesen. Hier liege die große Kraft einer Neuevangelisierung: Im Gebet, in der Beziehung zum Herrn und seiner Mutter. Auf diese Weise könne auch in dunkelsten Zeiten Trost und Hoffnung erfahren werden.alt

 

Den krönenden Abschluss der Veranstaltung „Abenteuer Glaube“ bildete ein Videobeitrag von Joachim Kardinal Meisner. Da dieser im Moment an der Bischofssynode in Rom weilt, hatte er sie speziell für diese Veranstaltung von „Domradio“ aufzeichnen lassen: „Ich glaube, weil ich lebe“, begann der Kardinal unter großem Beifall. “Ich glaube, dass Gott mich konkret gewollt hat. Dass wir sind und wie wir sind, ist der Schöpfungswille Gottes.“ Glaube sei immer sein Lebenselixier gewesen, so Meisner, er habe keinerlei Glaubenszweifel gehabt wofür er sehr dankbar sei. Er empfehle jedem, die lichtvollen Momente seines Glaubens aufzuschreiben, um sie in dunklen Stunden nachlesen zu können. Für den Glauben, sagte der Kardinal, „gäbe es keine vernünftige Alternative“. Ein Christ habe immer mehr Zukunft als Vergangenheit und Gegenwart: auch jetzt, wo er schon alt sei, habe er doch das meiste und Beste noch vor sich. Er freue sich, dass Gott ihn liebe, er habe mehr Grund zu danken als zu klagen. „Verliert nicht den Mut, und auch ihr von Pro Papa verliert nicht den Mut“ schloss Kardinal Meisner seine Videobotschaft unter gewaltigem Applaus. Mit der Komplet im Kölner Dom, geleitet von WB Dick, ging dieser schöne und bereichernde Abend zu Ende. Das große Interesse an dieser Auftaktveranstaltung zum „Jahr des Glaubens“ ist „Deutschland pro Papa“ ein Ansporn, das „Abenteuer Glaube“, wie gewohnt in immer wieder neuen Facetten, weiterzugeben.alt

 

Einen ausführlicher Bericht im Oktober-Newsletter von DpP: Link zum Eintragen

 

Sabine Beschmann

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Januar 2013 um 11:53 Uhr

Geschrieben von: Administrator

Montag, den 15. Oktober 2012 um 13:08 Uhr

 

ABENTEUER GLAUBE am 13.10.12 im Kölner Domforum

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Herzliche Einladung zu unserer Veranstaltung im KÖLNER DOMFORUM anlässlich des vom Heiligen Vater ausgerufenen JAHR DES GLAUBENS:

"ABENTEUER GLAUBE - engagierte Christen legen Zeugnis ab"

 

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Zum Beginn des von
Papst Benedikt XVI. ausgerufenen
"Jahr des Glaubens" bekennen sich
fünf Christen zu ihrem Glaubensweg.
"Es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt."
(Benedikt XVI.).
"Deutschland pro Papa" greift in unserer Zeit die
Notwendigkeit auf, sich zu Kirche und Papst zu bekennen.




Wegen der begrenzten Anzahl von Sitzplätzen ist eine verbindliche schriftliche Anmeldung erforderlich bis zum 7. Oktober 2012 per E-Mail an
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder per Fax an 089 /688 00 669.

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung: per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Link zum Flyer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 18. September 2012 um 23:01 Uhr

Geschrieben von: Sabine Benedikta Beschmann

Dienstag, den 11. September 2012 um 16:33 Uhr

   

DpP beim 12. Kongress "Freude am Glauben"

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Auch in diesem Jahr war Deutschland Pro Papa auf dem Kongress "Freude am Glauben" vertreten und zeigte "Flagge".

 

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Dieses mal fand der Kongress vom 14. bis 16. September 2012 in Aschaffenburg statt.

 

Es waren drei Tage voller interessanter und wertvoller Vorträge und Podien und Gottesdiensten die u.a Bischof Friedhelm Hoffmann aus Würzburg und Kardinal Walter Brandmüller aus Rom zelebrierten. Eine ausführliche Berichterstattung finden sie auf www.kath-net.de .

 

Hier zeigen wir unseren Infostand vom Kongress:

 

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vlnr: Maria Klemmer,Regina Steinert,Roswitha Biersack,Sabine Beschmann,Olaf Becker

 

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vlnr: Roswitha Biersack, Sabine Beschmann,Regina Steinert

 

Hier ein Bild mit der ersten Vorsitzenden, Sabine Benedikta Beschmann mit unserem Ehrenmitglied Martin Lohmann (K-TV)

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Sabine Benedikta Beschmann mit unserem Ehrenmitglied Gabriele Kuby

 

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 24. Dezember 2012 um 14:44 Uhr

Geschrieben von: Administrator

Samstag, den 01. September 2012 um 03:06 Uhr

 

2 Jahre "Deutschland pro Papa"

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2 Jahre "Deutschland pro Papa"

 

 

Deutschland-pro-Papa,Solidarität mit Papst Benedikt XVI. e. V.

 

 

 

altAm 11.07. jährt sich zum zweiten Mal der Tag, an dem „Deutschland pro Papa“ aus der Taufe gehoben wurde: der Tag der Ausführung unserer allerersten Solidaritätsveranstaltungen in Köln und in München, als wir unter dem zunehmendem Eindruck des Vorwurfes der Missbrauchsgeschehnisse in der römisch-katholischen Kirche gegenüber Papst Benedikt XVI. und der gleichzeitig stattfindenden hämischen medialen Zurschaustellung seiner Persönlichkeit und seines Amtes uns dazu veranlasst sahen, etwas zu tun.

 

Aber es ja ist nicht so, dass so etwas von heute auf morgen entsteht, weshalb ich hier nun unsere Geschichte bis zum 11.7.2012 und danach schildern möchte.

 

DpP blickt zurück auf zwei ganz besondere Jahre, die für uns enorm prägend gewesen sind, für unseren Heiligen Vater in seiner Heimat etwas zu tun, aus der gerade die meisten verzerrten Berichterstattungen über ihn kommen, was um so unerträglicher ist und weshalb DpP ja auch letztendlich gegründet worden ist.

 

Es ist auch immer wieder bedrückend, welchem medialen Dauerbeschuss dieser besondere Papst vor allem aus seiner Heimat unterliegt, in der man sich deshalb als papsttreuer Katholik kaum noch trauen darf, das Wort für ihn zu ergreifen, weil man dann oft selbst im besten Fall belächelt wird.

Man steht dann immer wieder fassungslos vor einer Reaktion der eigenen Landsleute, die das Recht der Meinungs- und Glaubensfreiheit wiederum ihrer eigenen Landsleute auf eine äußerst demütigende Art und Weise beeinträchtigen und in Frage stellen. Das ist für die Nachkriegsgenerationen eine äußerst ungewöhnliche und schmerzhafte Erfahrung. Hatte man doch geglaubt, in einem Land zu leben, das sich die strenge Einhaltung der auf die freie Persönlichkeitsentfaltung sowie Meinungs- und Glaubensfreiheit des bundesdeutschen Grundgesetzes nach den Schrecken des Nazi-Deutschland doch so sehr auf die Fahnen geschrieben hatte. Doch plötzlich existiert dieses Verlässliche nicht mehr und man hat das Gefühl, dass einem dadurch ein Teil des freiheitlich demokratischen Bodens unter den eigenen Füßen weg gezogen wird. Man fühlt sich ohnmächtig.

Regina Steinert

Regina Steinert

 

Ich habe jedoch schließlich gemerkt, dass ich nicht mehr weg schauen, sondern handeln musste, als ich Ostersonntag 2010 in strömendem Regen auf dem Petersplatz in Rom stand und gesehen habe, wie es Papst Benedikt XVI. unter dem nicht enden wollenden medialen Dauerdruck und der Negativberichterstattung geht, zudem er ja noch mit dem Schlimmsten fertig werden musste: dass Mitglieder seiner Kirche, geweihte Menschen, sich zutiefst versündigt und so die Kirche von innen geschwächt haben.

 

Es war die „schwärzeste Woche“ der römisch-katholischen Kirche, denn erstmalig in ihrer 2000-jährigen Geschichte begann Ostern nicht mit den üblichen liturgischen Feierlichkeiten, sondern der damalige Kardinalstaatssekretär Sodano hielt zunächst eine Rede, in dem er dem Heiligen Vater die Treue und Liebe aller Priester, Ordensleute und Gläubigen seiner Kirche versprach.Diese Rede wurde in italienischer Sprache gehalten.An einer Stelle der Rede überflog ein zaghaftes Lächeln den erschütternd wirkenden Gesichtsausdruck von Papst Benedikt XVI.

Da brauchte ich keinen Übersetzer und musste nicht mit Ungeduld daran denken, erst in den nächsten Tagen im Internet diese Rede nachträglich ins Deutsche übersetzt lesen zu können, sondern mein Herz sagte mir damals unmissverständlich, um was es speziell an dieser Stelle nur gehen konnte, an dem sich der Gesichtsausdruck des Papstes für ein paar Sekunden erhellte - ähnlich, wie wenn die Sonne hinter dunklen Gewitterwolken zwischendurch mal hervor guckt.
Es regnete stundenlang als wenn Gott selbst weinte über das, was Menschen Kindern angetan haben und was man seinem Stellvertreter auf Erden und seiner geliebten Kirche antat.


Eine solche Situation live zu erleben ist nicht vergleichbar damit, wie wenn man zu Hause vor dem Fernseher sitzt, zumal die Kamera aufgrund der knappen Sendezeit nicht alles zeigen kann, was man selbst dann erlebt. Ich wäre am liebsten vor Scham in den Boden versunken im Angesicht dieses Ganzen, weil das Meiste an medialer Negativdauerpropaganda doch aus Deutschland, aus der Heimat unseres Heiligen Vaters kam.

 

Doch gleichzeitig wurde ich von etwas erfasst, erfüllt voller Tatendrang, etwas ganz Besonderes zu machen, was die Persönlichkeit unseres Papstes und vor allem die Verbindung der deutschen Katholiken zu ihrem Papst wieder ins rechte Licht rücken sollte, weil die Medien dieses in ihrer ständigen negativen Berichterstattung so dargestellt hatten, als ob die deutschen Katholiken nicht hinter ihrem Papst stehen und ihn nicht lieben würden.

Das war eine beabsichtigte falsche Darstellung mit dem Zweck, die deutschen Katholiken von Rom zu isolieren und Papst Benedikt XVI. dadurch auch noch bloß zu stellen. Eine unerträgliche Situation für beide Seiten - für den Heiligen Vater und für die Katholiken in seiner Heimat.

 

Sabine Beschmann

Sabine Beschmann

Damals kannte ich Sabine schon (wir haben uns übrigens im "Papa Ratzinger Forum" kennengelernt) und ich fragte sie, ob sie dabei mitmachen würde, der Welt und auch dem Heiligen Vater selbst zu zeigen, dass diese unerträgliche Situation zwischen den papsttreuen Katholiken und dem Heiligen Vater, durch die beabsichtigte Negativpropaganda gegen Papst Benedikt XVI. regelrecht gesteuert war und weiterhin ist, zu klären und deutlich zu machen, was da für ein falsches Spiel läuft.

Dieser Wunsch wurde in uns noch bestärkt nach einer Solidaritätsveranstaltung in Rom am 16.05.2010, zu der die italienische Bischofskonferenz aufgerufen hatte und zu der 200.000 Menschen nach Rom gekommen waren, um ihre Solidarität mit Papst Benedikt XVI. zu zeigen.

 

Sabine und ich hatten damals „nichts“ außer unseren Hoffnungen, unseren Ehrgeiz, unsere Träume, unsere gemeinsame Liebe für Papst Benedikt XVI.

Und wir wussten damals noch nicht, mit was für Schwierigkeiten und Ablehnung wir stoßen würden im Zusammenhang mit einer erstmaligen Solidaritätsveranstaltung in der Heimat unseres Heiligen Vaters.


In den Vorbereitungen zum 11.07.2010 lernten wir dann über das Internet Bernhard Luthe aus Köln bzw. Overath kennen, der heute unser 3. Vorstandsvorsitzender ist.Er hat eine eigene Druckerei und war sofort bereit, unsere Plakate und Flyer für die damaligen Veranstaltungen kostenlos zu drucken, da auch er ein großer Verehrer von Papst Benedikt XVI. ist.
Ein Onkel (Dr. Hubert Luthe) von Bernhard war Sekretär vom bekannten, berühmten und vor allem beliebten Kölner Kardinal Frings und ist inzwischen, 85-jährig, Alt-Bischof von Essen. Bernhard selbst pflegt einen langjährigen und engen persönlichen Kontakt zum Kölner Erzbischof, Seiner Eminenz, Kardinal Meisner, womit Bernhard uns in einem Maße hat helfen können, wie man es nur erfahren/erleben kann, wenn man jene Zeit hautnah miterleben konnte:
Denn wir wünschten uns im Zusammenhang mit unserer ersten Kölner Veranstaltung ein Pontifikalamt im Kölner Dom, weshalb wir auf Bernhard entsprechend zugingen und dieser wiederum Kardinal Meisner fragte, der ohne wenn und aber uns sein wunderschönes Gotteshaus zur Verfügung stellte und uns dadurch das Gefühl des Willkommen Seins vermittelte: Dass da ein Kölner Erzbischof war, der die aus dem Mittelalter stammende besondere Bezeichnung für Köln, „immerwährende treue Tochter Roms“ sich zum besonderen Motto des Ausübens seines Amtes in einer Zeit gemacht hat, in der der Papst es aufgrund von säkularisiertem medialen Dauerbeschuss und das auch noch in der eigenen Heimat so schwer hat. Er selber konnte aus terminlichen Gründen nicht als Zelebrant das Pontifikalamt leiten, weshalb er als seinen Stellvertreter Weihbischof em. Klaus Dick das Pontifikalamt durchführen ließ.

 

Aufgrund der langen Tradition der Familie Luthe, auf eine ganz besondere Art und Weise der ka-tholischen Kirche und auch dem jeweiligen Kölner Erzbischof treu zu sein und zu dienen und auch aufgrund des besonderen Kontaktes von Bernhard zu Kardinal Meisner ist Köln für uns zu einer religiösen Heimat geworden. Deshalb hat sich dann auch Deutschland-pro-Papa am 26.09.2010 offiziell in Köln gegründet.
Doch nun zum Tag unserer ersten Kundgebung: Es war ein heißer Juli gewesen und außerdem Fußball Weltmeisterschaft- Finale. 32 Grad Außentemperatur, und nicht einmal im Kölner Dom war es erfrischend.

 

Wir hatten reservierte Plätze seitlich vom Altar und es war bekannt gemacht worden, dass sich Papst Benedikt XVI. Sich - im Rahmen des sonntäglichen Angelus-Gebetes von Castel Gandolfo aus - in einem Grußwort bei Deutschland-pro-Papa dafür bedanken würde, was er dann auch tat. Eine Freundin teilte uns dieses mittels SMS auf Sabines Handy mit.
Neben Bernhard Luthe stieß in jenen Tagen auch Stefan Neudorfer via Internetkontakt zu uns, dem wir unsere stets aktuelle und nach den neuesten technischen Möglichkeiten gestaltete Homepage zu verdanken haben, da er selbstständiger Softwareentwickler ist.

 

„Der Mensch denkt“ - „Gott lenkt“.

 

Kundgebung am Odeonsplatz in München

Kundgebung am Odeonsplatz in München am 11.07.2010

In diesem Sinne ist die Entstehung und Bildung von Deutschland-pro-Papa zu sehen.
Im Zuge einer Veröffentlichung einer gleichnamigen Facebookgruppe im Mai, die innerhalb kürzester Zeit eine überraschend hohe Zahl von Zugängen aufwies, vergrößerte sich dann auch das Team von Deutschland-pro-Papa.

 

Doch es zeigte sich dann auch bald, dass die Verwirklichung von den Heiligen Vater und die Neuevangelisierung Deutschlands unterstützende Veranstaltungen für manche von uns ein Weg in die Sackgasse des gesundheitlichen Ausgebrannt Seins darstellte, da wir entsprechende Vorbereitungen neben unseren eigentlichen bürgerlichen Berufen gestalteten und der Druck durch die ständige mediale Negativpropaganda und entsprechende Berichterstattungen im Internet als auch im Fernsehen gegenüber den Heiligen Vater und dem eigenen persönlichen Ausgesetzt Sein von Beschimpfungen gegenüber Papst Benedikt XVI. ständig präsent war . Unser Tätig Sein in einer solchen, noch nie da gewesenen Initiative brachte auf Dauer gesehen zusätzliche gesundheitliche Belastungen, die wir nur durch Gebet, Gottes Hilfe und starken internen Zusammenhalt bewältigen konnten.

 

Der unerwartete, unverdiente Lohn unserer Arbeit: Sabine und ich bekamen dann am 01.12.2010 im Rahmen der Möglichkeit einer Teilnahme an einer sog. Prima-Fila-Audienz (Erste-Reihe-Audienz) das unvergessliche Erlebnis einer persönlichen Begegnung mit Papst Benedikt XVI. .

Sabine Beschmann und Regina Steinert bei Papst Benedikt XVI

Sabine Beschmann und Regina Steinert bei Papst Benedikt XVI

Meine Knie waren beim Hinaufsteigen der Stufen dermaßen wackelig, dass ich befürchtete, den Weg nicht ganz zu schaffen und unterwegs umzukippen.Sabine war dermaßen aufgeregt, dass ich uns nicht anders zu helfen wusste als ihre Hand zu ergreifen, die mir am nächsten war.

 

Und dann standen wir schließlich vor Papst Benedikt XVI. Die Welt um uns herum zählte nicht mehr.
Besser noch: Sie hätte untergehen können.Wir hätten es nicht mitbekommen und Angst hätten wir auch keine gehabt.
Denn wir waren ja im Zentrum unserer Kirche, in unmittelbarer Nähe unseres Heiligen Vaters, der so viel Heiligkeit, Liebe und Sicherheit ausstrahlte, dass man sich sicher fühlte wie im sprichwörtlichen Abrahams Schoß.
Ich habe nur in seine so sensiblen Augen gesehen und mich ständig gefragt, warum nehmen sich die Leute einfach das Recht über diesen Menschen Dinge zu schreiben, die überhaupt nicht stimmen?


Sabine überreichte Papst Benedikt XVI. unseren Bildband von unserer allerersten Veranstaltung vom 11.07.2010 und sagte ihm, dass er das bitte nicht glauben soll, was die deutschen Medien schreiben würden, dass die deutschen Katholiken nicht hinter ihm stehen und ihn nicht lieben würden. Ich werde den daraufhin erfolgten Gesichtsausdruck unseres Heiligen Vaters nie vergessen und ich glaube, dass Sabine und ich da ein ganz besonderes Kapitel Geschichte gestaltet und erlebt haben und einen ganz besonderen Papst.


Im September 2011 kam dann eine besondere Herausforderung für Deutschland-pro-Papa, nämlich der Besuch von Papst Benedikt XVI. in Deutschland aufgrund einer persönlichen Einladung vom deutschen Bundestagspräsidenten an den Heiligen Vater, in dessen Zusammenhang unsere Unterstützung für den Hauptveranstalter mit dem Entgegennehmen und Eintragen von an dem im Berliner Olympiastadion stattfinden Gottesdienst mit dem Heiligen Vater am 22.09.2011 darin gipfelte, dass für uns zurück gelegte Karten vom eigentlichen Veranstalter an andere gegeben wurde, so dass uns diese Karten fehlten und wir Gefahr liefen, von den eigentlich Angemeldeten in hoher Regressforderung in Bezug auf Anreise und Übernachtung in die Pflicht genommen zu werden.


Durch die Kontakte von Teamkollegen und einer sehr lieben Freundin, die ungenannt bleiben möchte, zu hohen Persönlichkeiten der Kirche und der mit der Kirche verbundenen zivilen Organisationen und zivilen Einzelpersonen in Form von bis zum späten Abend am Vorabend des Großereignisses stattgefundenen Telefonaten und E-Mails konnte das Schlimmste verhindert werden bzw. tauchten auf einmal die eigentlich für uns zurückgelegten Karten wieder auf.


Im Vorfeld des eigentlichen medialen Großereignisses und der entsprechenden Vorfreude der deutschen Katholiken erlebte Deutschland-pro-Papa bis zuletzt in jenen Tagen enorm schicksalhafte Stunden und Tage, in denen man das Gefühl hatte etwas ausgesetzt zu sein, was schlimmer als der Teufel nicht sein konnte und man sich ständig fragte, ob dieses Land überhaupt noch die eigene Heimat sein kann.

 

Schließlich gipfelt die Krise im Vatikan in Form der sog. „Vatileaks“.

 

Ein italienischer Journalist namens Gianliugi Nuzzi berichtet seit Wochen gegenüber dem Fernsehen unverhohlen über seine dunklen Kanäle, über die er die geheimen Dokumente aus dem Vatikan bekommt und in einem Buch veröffentlicht hat.

 

Deutschland-pro-Papa hat im Zuge dieser erneuten Attacke auf die Person Papst Benedikt XVI. und auf den Frieden des Vatikans, seiner Mitarbeiter und der ganzen römisch-katholischen Kirche eine Solidaritätsaktion in Form von Postkarten gestartet, die weltweit Anerkennung gefunden hat und von zahllosen Menschen nachgefragt wird (sogar aus den USA), worüber wir alle sehr dankbar und erfreut sind über so viel gezeigte Bereitschaft, Papst Benedikt XVI. nun weltweit aufgrund einer Idee von Deutschland-pro-Papa zu erfreuen, denn bei den Postkarten handelt es sich um vorgefertigte Postkarte, auf der man nur seinen Absender, eine Briefmarke und einige unterstützende und Mut machende Worte der Liebe und Treue gegenüber dem religiösen Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche zum Ausdruck bringen kann, damit der Heilige Vater sieht, wie viele Menschen sich von dem Unbegreiflichen im Vatikan dennoch nicht davon abhalten lassen, ihn weiterhin als ihren Papst zu lieben und treu zu ihm zu stehen.


Ich bin zutiefst dankbar für Sabine und alle Teammitglieder von Deutschland-pro-Papa, was in den zurückliegenden zwei Jahren von Euch Allen geleistet worden ist, denn ohne Euch wäre Deutschland-pro-Papa nicht soweit gekommen, wie es jetzt der Fall ist.
Am 24.06.2012 wurde sogar in der sonntäglichen Sendung : „Gott und die Welt“ unter dem Themenstichwort „Vatileaks“ unsere Aktion gezeigt und auch ein kurzes Interview mit unserem lieben Freund und Mitarbeiter Stefan Neudorfer, um Deutschland und der Welt zu zeigen, dass es sich die deutschen Katholiken EBEN NICHT gefallen lassen, sich unter solchen unerträglichen Umständen von Rom isolieren zu lassen.

 

Deutschland-pro-Papa im Fernsehen. Ein großer Augenblick für uns Alle.


Dies sind nur einige „Schlaglichter“ aus unserer Entwicklung - hier auf unserer Homepage kann man links im Menü „frühere Aktionen“ sehen, dass wir noch viel mehr gemacht haben als dieses, jedoch mussten diese beiden Ereignisse besonders herausgehoben werden, und die Schilderung aller Aktionen würde zu lange dauern. Wir sind schon einen guten Teil des Weges gegangen und gemeinsam werden wir ihn weitergehen, in Treue und Liebe zu unserer heiligen katholischen Kirche und unserem geliebten Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI.

 

Ich danke Sabine und allen Anderen vom Team zutiefst für ihren Einsatz und ihre Freundschaft.

 

Regina Steinert
2. Vorstandsvorsitzende von Deutschland-pro-Papa, Solidarität mit Papst Benedikt XVI. e. V.
 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Januar 2013 um 11:55 Uhr

Geschrieben von: Administrator

Dienstag, den 10. Juli 2012 um 21:11 Uhr

   

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